Ein Bestellsystem für Gastronomie in Vorarlberg sollte zu deinem Restaurant und den Menschen passen, die die Bestellungen bearbeiten. Welche Gerichte möchtest du online zeigen? Soll es um Lieferung, Abholung oder beides gehen? Und wie kommen Gäste von deiner Website zur Auswahl? Mit diesen Fragen beginnt ein brauchbares Briefing für den eigenen digitalen Bestellweg.
Wir bei Webländle verbinden Strategie, Kreation, Websites und Performance-Marketing für Betriebe im Ländle. Ein Bestellsystem betrachten wir deshalb im Zusammenhang mit Marke, Inhalt und dem Weg des Gastes. Als Anschauung für unterschiedliche Partner-Bestellwege dient in diesem Beitrag lieferli, ein österreichischer Marktplatz mit Angeboten und Orten in Tirol.
Welche Angebote gehören in den ersten Entwurf?
Beginne mit der Speisekarte oder dem Angebot, das dein Team online darstellen möchte. Wähle für den Entwurf einen zusammenhängenden Bereich aus und beschreibe ihn verständlich. Welche Gerichte gehören dazu, welche Angaben sind freigegeben und welche Auswahl soll ein Gast treffen können? Aus diesen Antworten lässt sich ein konkreter Auftrag für Inhalte und Gestaltung formulieren.
Denke dabei an die Situation des Gastes. Wer auf dem Handy nach einer Mahlzeit sucht, soll sich in deinem Angebot zurechtfinden können. Ordne Gerichte nach passenden Bereichen und gib jeder Seite einen klaren Zweck. Eine Beschreibung des Restaurants, die Speisekarte und der Bestellabschluss haben jeweils eigene Aufgaben, sollten aber zusammen einen nachvollziehbaren Weg ergeben.
Sammle anschließend die Inhalte, die dein Team bereits verwenden kann. Dazu könnten freigegebene Gerichtsnamen, Beschreibungen und vorhandene Darstellungen des Betriebs gehören. Was noch fehlt, wird zur redaktionellen Aufgabe. So entsteht ein erster Entwurf aus deinem tatsächlichen Angebot, mit dem du Gestaltung und gewünschte Funktionen gemeinsam besprechen kannst.
Wie passen Website, eigener Shop und Marktplatz zusammen?
Die Website stellt deinen Betrieb in seinem eigenen Auftritt vor. Ein Shop kann den gewünschten Bestellabschluss abbilden, während ein Marktplatz einen zusätzlichen Einstieg zu lokalen Angeboten bietet. Auf lieferli als Beispiel für lokale Angebotssuche beginnt die Auswahl nach Standort und Branche. Von dort führt der Weg zu den verfügbaren Angaben des einzelnen Betriebs.
Ein lieferli-Profil allein macht aus einem Betrieb noch keinen Partner mit Onlinebestellung. Partner können nach dem beschriebenen Modell entweder einen Bestellabschluss innerhalb ihrer lieferli-Seite vorsehen oder Gäste in ihren bestehenden Onlineshop weiterführen. Für dein Briefing ist die Unterscheidung hilfreich, weil du den vorhandenen Auftritt und den gewünschten Abschluss getrennt beschreiben kannst.
Wenn ein eigener Shop besteht, nimm dessen Ablauf als Ausgangspunkt. Beschreibe, wie Gäste dorthin gelangen sollen und welche Informationen sie vorher brauchen. Wenn noch kein Shop vorhanden ist, beginne mit dem Angebot und den gewünschten Bestellarten. Erst daraus ergibt sich, welche Lösung du mit einem Anbieter für deinen konkreten Betrieb besprechen möchtest.
Wie organisierst du Lieferung und Abholung im Team?
Notiere für die Planung, wie dein Team den gewünschten Ablauf bearbeiten würde. Wo geht die Bestellung ein, wer kümmert sich darum und welche Angaben werden dafür gebraucht? Besprich diese Fragen mit den Personen, die später damit arbeiten. Ein solches Gespräch liefert die Grundlage für ein Bestellsystem, das an eurem Alltag ansetzt.
Lieferli beschreibt, dass Partner selbst über Lieferung, Abholung oder beides entscheiden und die Übergabe übernehmen. In deinem Briefing sollte daher stehen, welche Bestellarten du anbieten möchtest. Halte außerdem fest, welche Angaben der Gast im Ablauf sehen soll. Damit können sich Inhalt, Oberfläche und betriebliche Verantwortung auf dieselben Entscheidungen beziehen.
Die Beschreibung des Ablaufs bei lieferli zeigt den Weg von der Ortsauswahl zum Betrieb und weiter zur jeweiligen Bestellmöglichkeit. Nutze das als Anschauung für deinen eigenen Leserweg. Skizziere, wo jemand dein Angebot kennenlernt, wo er auswählt und an welcher Stelle die Angaben seiner konkreten Bestellung erscheinen sollen.
Welche Kostenfragen gehören vor die Entscheidung?
Für ein Gespräch über ein Bestellsystem empfehlen wir, den gewünschten Leistungsumfang aufzuschreiben. Was soll eingerichtet werden, was möchte dein Team selbst pflegen und welche Betreuung wird gebraucht? Mit dieser Liste lässt sich ein Angebot auf dein Vorhaben beziehen. Bitte anschließend um die dazugehörigen Bedingungen, damit du Leistung und Kosten gemeinsam betrachten kannst.
Frage beispielsweise, ob für Einrichtung, laufenden Betrieb, Bestellungen oder ergänzende Arbeiten Kosten vorgesehen sind. Das sind Themen für dein Gespräch, keine hier genannten Gebühren eines bestimmten Anbieters. Halte die Antworten zusammen mit den vereinbarten Aufgaben fest. So entsteht eine verständliche Grundlage für die Entscheidung und die spätere Zusammenarbeit.
Bei lieferli werden die Bedingungen einer Partnerschaft laut Betriebsseite persönlich abgestimmt. Die Informationen für mögliche lieferli-Partner erläutern auch die beiden Bestellwege und nennen EasyOrder als eigenes Bestellsystem für Betriebe ohne Onlineshop. Für eine Anfrage gehören Betriebsname, Ort und eine Kontaktmöglichkeit zu den vorbereiteten Angaben.
Wie wird aus dem Briefing ein zusammenhängender Auftritt?
Bei Webländle gehören Websites und Web-Apps, SEO und GEO, digitale Anzeigen sowie Datenanalyse und Tracking zum Leistungsangebot. Diese Bereiche können in der Planung auf dasselbe Ziel ausgerichtet werden: Ein Gast versteht deinen Betrieb, findet das passende Angebot und erkennt den nächsten Schritt. Welche Aufgaben dein Projekt braucht, ergibt sich aus dem vorhandenen Auftritt und deinem Vorhaben.
Beginne die Gestaltung deshalb mit echten Inhalten. Zeige im Entwurf, welche Gerichte oder Angebotsbereiche erscheinen sollen, statt nur Flächen für spätere Texte einzuplanen. So kann das Team früh über Reihenfolge, Verständlichkeit und den gewünschten Weg sprechen. Verbinde anschließend die Seiten, die für diesen Ablauf gebraucht werden, mit passenden beschreibenden Verweisen.
Für das weitere Gespräch kannst du Websites und Web-Apps für Vorarlberg und Datenanalyse und Tracking als Themen notieren. Halte daneben die betriebliche Aufgabe fest, die du lösen möchtest. Dann werden Website, Bestellsystem und Auswertung Teil eines konkreten Vorhabens, statt als voneinander getrennte Wünsche im Briefing zu stehen.
Wie bereitest du den nächsten Projektschritt vor?
Fasse deinen Entwurf auf einer kurzen Arbeitsliste zusammen: das vorgesehene Angebot, der gewünschte Bestellabschluss, Lieferung oder Abholung, zuständige Personen und offene Bedingungen. Ergänze vorhandene Inhalte und den Weg durch die Website. Mit dieser Grundlage lässt sich über eine mögliche Umsetzung sprechen und anschließend festhalten, welche Arbeit vereinbart wird.
Lieferli dient hier als Tiroler Anschauung für die Verbindung von Marktplatz und Partner-Bestellweg. Für deinen Vorarlberger Betrieb beginnt die konkrete Planung beim eigenen Standort und Angebot. Besprich mit dem jeweiligen Anbieter, welche Darstellung und Einrichtung für diesen Betrieb möglich ist. Der nächste sinnvolle Schritt ist ein Angebot, das sich auf deine tatsächlichen Anforderungen bezieht.